Eindrücke, Ausblicke
Wanderungen, Ausflüge, Reisebeschreibungen und Sonstiges
Montag, 12. Oktober 2026
Der Anfang vom Einwintern
Ich habe soeben wieder gelesen, dass man im Garten im Herbst möglichst nichts machen soll: keine Stauden abschneiden und auch nicht umgraben. Man soll nichts für das kommende Jahr vorbereiten, sondern alle Arbeit im Frühjahr tun. Das kommt für mich nicht in Frage. Ich mag es nicht, Arbeiten aufzuschieben, die ich jetzt schon tun kann. Und deswegen ist die große Beetfläche schon umgegraben, Dünger ist eingearbeitet und sie ist nun auch mit Unkrautvlies abgedeckt. Das hält nicht ewig. Manchmal reißen Tiere Löcher hinein, manchmal reißt ein Sturm ein Loch. Dennoch: man spart sich eine Menge Arbeit durch das Unkrautvlies. Ach ja, von Unkraut soll man ja auch nicht sprechen - ist mir egal. Für mich bleibt es Unkraut. Wir haben auch Ecken im Garten, wo es nicht ordentlich ist, es gibt Verstecke für Tiere, aber es gibt eben auch Bereiche, wo ich keinen Wildwuchs haben möchte. Ich schneide nach und nach einen Teil der verblühten Stauden ab. Das zieht sich bis ins Frühjahr hin und die abgeschnittenen Stauden bleiben auf dem Komposthaufen liegen, das heißt, ich vertreibe keine Tiere, die sich in den Stängeln eingenistet haben. Die Hochbeete sind abgeerntet, und dort habe ich Gründünger ausgesät. Umgraben werde ich sie vermutlich erst im Frühjahr, und das geht dann auch schnell. Ich freue mich nun wirklich über den aktuellen Stand im Garten. Würde ich sämtliche Arbeiten ins Frühjahr aufschieben, könnte ich mich jetzt nicht freuen, und ich würde mich auch nicht auf die Gartenarbeit im Frühjahr freuen, weil mir Berge von unerledigter Arbeit Angst machen. Im Grunde kann jetzt der erste Frost kommen, und wenn er noch nicht kommt, ist das auch nicht schlimm.
Freitag, 9. Oktober 2026
Herbst im Garten
Viele Beete sind bereits abgeerntet und die letzten Arbeiten in diesem Jahr sind oft schon Vorbereitungen für nächstes Jahr. Auf einigen Beeten habe ich Gründünger ausgesät. Der wird immer mal abgemäht und irgendwann eingearbeitet. Bei dem schmalen Beet an der Laube ist das schon geschehen. Die große Beetfläche ist noch nicht vollständig umgegraben, es fehlt noch eine kleine Fläche rechts oben. Danach decke ich die gesamte Fläche mit Unkrautvlies ab. Vier Tomatenpflanzen sind schon erfroren. Das kann nun auch den anderen, die noch stehen, bald passieren. Wie in jedem Herbst, bin ich froh darüber, dass im Nutzgarten nun weniger zu tun ist. Erstmals seit Monaten habe ich heute nicht gegossen! Aber spätestens Ende Februar sehne ich mich nach der Gartenarbeit. Am Hausgarten haben wir noch ein paar Zwiebeln (Frühblüher) gesteckt.
Sonntag, 4. Oktober 2026
Nach Meißen und zurück: 41 km mit dem E-Bike
Ich wollte mal wieder früh am Morgen auf dem Elberadweg unterwegs sein und vielleicht Tiere sehen, im günstigsten Fall sogar fotografieren. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so spät hell wird, obwohl ich das als Frühaufsteherin wissen müsste. Bis Coswig, das waren ca. 15 km, war es noch dunkel, und erst als ich in Meißen war, wurde es richtig hell. Da war es kurz nach sieben Uhr. Außer Kühen und Pferden, die auf den Elbwiesen weideten, sah ich nur drei Füchse, genauer gesagt, ihre Umrisse, und weit entfernt drei Reiher, die über die Elbe flogen. Es hat trotzdem Spaß gemacht und wer weiß, wie viele Touren wetterbedingt in diesem Jahr noch möglich sind.
Dienstag, 29. September 2026
28.09.26: Im Lausitzer Seenland mit dem E-Bike unterwegs, 63 km
Das war nicht unsere erste Tour im Seenland, aber dennoch war etwas neu für uns: in Senftenberg war kein Leihfahrrad mehr zu bekommen. In den vergangenen Jahren hatte das auch noch kurzfristig funktioniert. Uns wurde der Fahrradverleih in Großkoschen, am anderen Ufer des Senftenberger Sees, empfohlen, und das war eine gute Alternative. Da wir mit dem Zug angereist waren, fuhren wir kurz nach neun Uhr mit dem Bus nach Großkoschen, und kurz danach öffnete auch der Fahrradverleih ganz in der Nähe der Bushaltestelle „Großkoschen Gasthaus“.
Dienstag, 22. September 2026
Große Pilzrunde
Heute waren wir länger in der Heide: ungefähr vier Stunden und die Runde umfasst ungefähr 10 Kilometer. Wir haben Pilze gefunden, aber nicht in den Randgebieten, sondern tiefer im Wald. Die beiden auf dem Foto haben wir natürlich nicht mitgenommen. Schön fand ich den Blick durch den Baum zur Hofewiese.
Freitag, 18. September 2026
Pilze
Ich wollte lieber wandern gehen, aber dann fanden wir doch mehrere Pilze im Wald und es wurde eine Pilzrunde. Wir wurden an zwei Stellen fündig, wo es viele Pilze gab. Ansonsten waren es eher vereinzelte Exemplare. Aber wir sind zufrieden mit der Ausbeute.
Freitag, 4. September 2026
Durch die Dresdner Heide: von Klotzsche am Stausee vorbei nach Bühlau, 12,9 km , 113 Höhenmeter Anstieg
Endlich wieder wandern, wenn auch eher eine kurze Tour! Wir starteten in Dresden-Klotzsche an der Haltestelle „Zur neuen Brücke“ der Straßenbahn Linie 7. Der Nesselgrundweg führt direkt ins Prießnitztal hinunter. Bei der Wegkreuzung im Prießnitztal angekommen, wandten wir uns nach links. Bis zur Kannenhenkelbrücke geht man ca. drei Kilometer. Dort habe ich die Prießnitz fotografiert; sie führt nicht viel Wasser derzeit.










