Dienstag, 17. März 2026

Von Radebeul bis Moritzburg (Bahnhof) und von dort aus nach Hellerau, 14,69 km, 202 Höhenmeter Anstieg, 112 Höhenmeter Abstieg

Heute wählten wir eine Tour ganz in unserer Nähe aus. Sie hatte den Vorteil, dass sie überwiegend aussichtsreich war - wunderbar bei dem sonnigen Wetter. Von Radebeul wanderten wir durch den Strakengrund nach Wahnsdorf. Von dort ist der Weg nach Moritzburg, gelber Punkt auf weißem Grund, gut ausgeschildert. Er geht durch Reichenberg und an Bad Sonnenland vorbei und trifft schließlich den Bahnhof in Moritzburg, wo normalerweise die Schmalspurbahn fährt - mit der wir auch mal wieder fahren sollten. Aber derzeit ist kein Zugbetrieb wegen Revision. Ab Ende März fährt die "Bimmelbahn" wieder.

Wir gingen also nicht bis zum Schloss Moritzburg, sondern verließen den Ort wieder. Hinter dem Bahnhof sind die Wege ausgeschildert: wir folgten von nun an dem gelben Strich auf weiß nach Hellerau und Wilschdorf. Dieser Weg führt an der "Räuberhütte" vorbei durch den Wald und trifft unterhalb von Volkersdorf die Waldteichstraße. Diese Straße wird überquert und es geht auf einem gut gebahnten Weg, den man auch mit dem Fahrrad fahren kann, bis zur stark befahrenen Wilschdorfer Landstraße. Man überquert sie und folgt dem kleinen Radweg links herum bis zur Radeberger Straße, dort geht es rechts herum bis diese die Ludwig-Kossuth-Straße kreuzt, dort geht es links herum nach Hellerau und schließlich zur Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 8. Wir hatten heute Glück und haben mehrere Flugzeuge sehr nahe sehen können. Es ist möglich, die Tour auch schon an der Wilschdorfer Landstraße zu beenden, wo Busse fahren. Wir wollten aber den Weg nach Hellerau ausprobieren. Das war auch wieder eine schöne Eingewöhnungstour, nicht zu lang und nicht zu kurz.

Samstag, 14. März 2026

Erste Baumblüte und erste Ernte

Es ist Mitte März und das Aprikosenbäumchen steht in voller Blüte - nicht so gut, dass ausgerechnet diese empfindlichen Blüten meist die ersten sind. Aber derzeit sieht es so aus, als ob die Nachttemperaturen nicht mehr so tief fallen wie zunächst befürchtet, und es hat auch einen guten Standort in dieser geschützten Ecke. Aus der Hellersiedlung habe ich den ersten Bärlauch mitgebracht und schon zu Bärlauchbutter verarbeitet. Fotografiert habe ich allerdings die Pflanzen bei uns im Hausgarten, die noch nicht so weit sind, weil es dort schattiger ist.

Dienstag, 10. März 2026

Sächsischer Weinwanderweg, Etappe 5: Von Oberau nach Meißen, 15,44 km, 173 Höhenmeter Anstieg, 196 Höhenmeter Abstieg

Vor einer Woche haben wir nach einer längeren Pause einen Spaziergang von Pillnitz nach Dresden gemacht. Daran wollten wir nun heute anknüpfen. Unsere Wahl fiel wieder einmal auf eine Etappe des Sächsischen Weinwanderweges. Da wir zu früh am Bahnhof waren, hätten wir uns beinahe umentschieden, aber durch Zugverspätungen führten wir dann doch den ursprünglichen Plan aus. Wir fuhren bis Niederau, wo der Weinwanderweg gleich gut ausgeschildert ist. Vom Bahnhof ist es nicht weit bis zum Wasserschloss Oberau. Von dort aus folgten wir der Markierung Richtung Zaschendorf und Meißen. Der Weg war immer gut zu finden. Zunächst ging es durch den Ort Niederau mit vielen interessanten Infoschildern zur Ortsgeschichte. Danach überquerten wir Felder, den Bahndamm und kamen an einer Schnellstraße an, die wir ebenfalls überquerten, um zu den Boselfelsen zu gelangen. Es gibt die "Römische Bosel" und südlich davon die "Deutsche Bosel". Unser Weg führte zwischen Römischer Bosel und Deutscher Bosel hindurch und dann auf die Deutsche Bosel hinauf. Beide Felsen gehören zum Spaargebirge.

Auf der Boselspitze angekommen, hat man gute Aussicht auf das Elbtal. Von dort aus ging es dann weiter Richtung Meißen, über einen weiteren Aussichtspunkt, die Juchhöhe. Von dort aus konnte man Meißen mit den Domtürmen gut sehen. Hinter der Juchhöhe ging es noch drei Kilometer Richtung Meißen. Wir fuhren mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Es war eine schöne, sonnige Tour und zum Schluss auch aussichtsreiche Tour.

Samstag, 7. März 2026

Erste Fahrradausfahrt Richtung Coswig

Ich bin heute vor Sonnenaufgang losgefahren. Es war kalt, aber sehr schön auf dem Elberadweg - und noch ganz ruhig.

Freitag, 27. Februar 2026

Montag, 23. Februar 2026

Sauerteigbrötchen

Demnächst gibt es hier sicher wieder Gartenfotos. Vorher aber noch die Brötchen, die ich heute aus Roggen-, Dinkel- und Weizenvollkornmehl mit Sauerteig gebacken habe. Die beiden Baguettebrötchen sind als Proviant für Ausflüge gedacht.

Sonntag, 15. Februar 2026

Hilfsmittel

Ich habe genug vom Winter. Deswegen dachte ich mir heute nach dem Aufstehen: schön blöd, dass wir hiergeblieben sind. Alle, die jetzt im Süden weilen, machen es richtig. Natürlich habe ich dennoch meinen Minipool aufgedeckt. Im Vergleich zu vorgestern hatte das Wasser drei Grad weniger und es war auch wieder eine dünne Eisschicht darauf. Bäh! Deswegen und wegen des unangenehmen kalten Windes habe ich heute zum Eisbaden Neoprenhandschuhe angezogen. Das gestatte ich mir bei stärkerem Frost. Denn die Hände werden als erstes taub im Wasser und das ist für mich dann auch das Zeichen, rauszugehen. Ich bleibe nur einige Sekunden im kalten Wasser und habe keinen Ehrgeiz, es dort lange auszuhalten: entscheidend ist für mich, wie lange ich es gut aushalte. Bevor ich heute ins Wasser ging, wirbelte eine Windböe den Schnee auf und ich stand für einen Moment im Badeanzug im Schneegestöber. Das fand ich wiederum so schön verrückt, dass ich gleich gute Laune hatte. Baden bei warmen Temperaturen kann schließlich jeder! Und die Handschuhe waren eine gute Wahl, das Eisbaden ist mir nicht schwergefallen.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Eisbad im Schnee

Ich bin immer noch dabei, auch jetzt, wenn der Januar nochmal alles gibt. (Gut, dass er bald vorbei ist!)

Donnerstag, 15. Januar 2026

Wasserwechsel

Das Tauwetter war mir ganz recht, und so habe ich meinen Mini-Pool komplett leer gemacht und wieder neu gefüllt. An den Seiten war immer noch viel Eis, das ich hinausgeworfen habe. Da werde ich morgen früh vergleichsweise warmes Badewasser haben! Natürlich habe ich kein Warmwasser eingefüllt. Aber das wird sich auch schnell wieder ändern, denn der nächste Frost steht schon bevor.

Sonntag, 11. Januar 2026

Außentemperatur -10 Grad

Das war die bisher kälteste Nacht hier in diesem Winter. Und nun hoffe ich wieder auf mildere Temperaturen. Der Sonnenaufgang war heute sicher spektakulär und ich hätte ihn gern an der Elbe beobachtet. Aber ich war gerade nach dem Eisbaden wieder in der Wohnung und dort wärme ich mich erst einmal auf, ungefähr eine Stunde lang. Was das Baden in meinem Minipool (Eisbadebecken) angeht, ist mit -10 Grad wirklich die Grenze erreicht. Die Außentemperatur war gar nicht so schlimm, weil ich heute erstmalig Neoprenhandschuhe angezogen habe. Aber ich habe kaum noch das Eis aufhacken können und war schon kurz vor dem Aufgeben, als ich dann doch durchgekommen bin. Und ich hatte prophylaktisch gestern nachmittag nochmal aufgehackt. Inzwischen ist viel Wasser in Form von Eis neben dem Becken gelandet, und drinnen ist deutlich weniger als sonst. Auch deshalb hoffe ich auf mildere Temperaturen, um mal auffüllen zu können oder sogar das Wasser komplett zu wechseln. Aber ich freue mich, dass ich auch heute noch baden konnte.

Samstag, 10. Januar 2026

Winter in der Stadt

So kalt, wie es derzeit ist, haben wir es selten in der Stadt. Und Schnee, der liegenbleibt, ist auch eine Seltenheit geworden. Zum Anschauen ist es mal schön. Eisschollen auf der Elbe!

Samstag, 3. Januar 2026

Jahreswechsel in Warnemünde

Einmal den Jahreswechsel in Warnemünde verbringen und vor allem: das Turmleuchten am 1. Januar zu erleben, war seit langem ein Wunsch. Er ist nun in Erfüllung gegangen. Trotz des teils stürmischen Wetters war es sehr schön dort, weitgehend ohne Böller und mit schönem Feuerwerk. Wegen des Wetters stand das Turmleuchten auf Kippe, fand dann aber doch statt. Tatsächlich war das Wetter vorübergehend etwas ruhiger. Es war ein besonderes Erlebnis. Und ich war sogar an drei Tagen kurz in der Ostsee baden.