Sonntag, 10. Mai 2026
Durch die Dresdner Heide: Von der Mordgrundbrücke über Wolfshügel zur Heidemühle und weiter nach Klotzsche, 14, 4 km, 200 Höhenmeter An- und Abstieg
An einem warmen Tag ist eine Wanderung durch die Dresdner Heide sehr schön. Wir starteten an der Mordgrundbrücke, Haltestelle der Straßenbahn Linie 11. Dort führt ein Weg (gelber Kreis auf weißem Untergrund) leicht bergauf durch den Albertpark. Gleich zu Beginn steht man vor einer Statue, die den Kentaur Chiron darstellt.
Wir folgten weiter dem markierten Weg, der uns direkt zum Wolfshügel (215 m) führte. Vom dortigen Aussichtsturm ist nur noch der Sockel erhalten, von dem man aber einen guten Blick auf Dresden hat. Der Wolfshügel liegt ein bisschen abseits unserer bevorzugten Wege, aber so war er gut zu finden. Wir hätten wahrscheinlich über eine Schneise abkürzen können, gingen jedoch weiter den nun weiß-grün und weiß-gelb markierten Weg bis kurz vor dem Parkplatz oberhalb der Gaststätte „Fischhaus“. Kurz vor dem Parkplatz gingen wir weiter auf dem breiten Weg „Doppel-E“ (historisches Wegzeichen) und grün-weiße Markierung. Die historischen Wegzeichen bieten immer noch Orientierung und werden auch gepflegt. So gelangten wir mitten in die Heide hinein und bis zur Heidemühle. Wolfshügel und Heidemühle sind für mich mit Kindheitserinnerungen verbunden.
Nun aber war der Weg durchs Prießnitztal nach Klotzsche die bevorzugte Strecke. Im Prießnitztal war es sehr angenehm unter grünen Bäumen, und die Prießnitz führte auch gut Wasser, was gar nicht mehr so selbstverständlich ist. An der Kannenhenkelbrücke machten wir Kaffeepause, und von dort aus waren es nur noch drei Kilometer bis nach Klotzsche, zur Straßenbahn- und Bushaltestelle. Dieses Mal haben wir kurz vor Klotzsche einen Abstecher zum Prießnitzwasserfall gemacht, auch dieser Weg ist gelb-weiß markiert und zweigt ein Stück vom Hauptweg ab.







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