Dienstag, 24. März 2026
Von Meißen aus nach Pegenau, 15 km, 323 Höhenmeter Anstieg, 216 Höhenmeter Abstieg
Wir fuhren mit der S-Bahn bis zur Endhaltestelle Meißen Triebischtal und gingen von dort ein paar Meter Richtung Innenstadt, bis wir rechts herum eine Brücke überquerten und einen Durchgang unter dem Bahndamm passierten. Dort entdeckten wir auf der anderen Straßenseite schon eine rot-weiße Wegmarkierung, und kurz danach erreichten wir Treppen, die hinauf in den Stadtpark führten.
Wir folgten den Wegweisern zur Stadtparkhöhe, aber dort, wo wir zwischen den Häusern hindurch ins Wohngebiet gingen, hätten wir auch geradeaus weitergehen können. Aber auch zwischen den Häusern konnte man gehen. Kurz vor der Wilsdruffer Straße bogen wir in eine kleine Parallelstraße ein, die dann auch wieder die Wilsdruffer Straße erreichte. Dort war das Hotel Siebeneichen ausgeschildert, und wir wandten uns in diese Richtung. Direkt vor dem Hotel ging der Wanderweg weiter, immer dicht am Hang bis zu Schloss Siebeneichen. Dort hatten wir zwei Möglichkeiten: entweder dem Sächsischen Jacobsweg talwärts zu folgen, wo wir unterhalb von Schloss Siebeneichen weitergegangen wären, oder Richtung Lercha zu laufen, um oben zu bleiben. Wir wählten die zweite Variante.
Bald erreichten wir eine Schnellstraße, die wir überquerten, und gingen weiter in den Ort Lercha hinein. Dann bogen wir nach links auf den Bockwener Weg ein. Dieser führte über die Anhöhe, wo wir eine schöne Aussicht nach Meißen hatten, und wir überquerten die Schnellstraße wieder, nun in entgegengesetzter Richtung. Dann erreichten wir Bockwen. Die Wanderwege sind sehr gut markiert, und wir folgten der Ausschilderung nach Batzdorf. Wieder ging es über Wiesen und Felder und am Stausee vorbei, in dem sich jedoch kein Wasser befand, bis nach Batzdorf. Der blaue Punkt auf weiß führte uns zum Schloss Batzdorf, und von dort aus wandten wir uns Richtung Totenhäuschen. Das Totenhäuschen hat mit Toten nichts zu tun, das war eher ein kleines Lustschloss oben am Hang. Von dort aus kann man die Bosel sehr gut sehen.
Der weitere Weg ging immer dicht am Abhang entlang. Er war schmal und an einigen Stellen musste man aufpassen, zumal auch ein paar Bäume über dem Weg lagen. Das war aber alles begehbar und schließlich erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt oberhalb von Scharfenberg, wo man sogar bis nach Dresden schauen konnte. Der weitere Weg führte uns weit in ein Tal hinein. An der nächsten Wegkreuzung wandten wir uns nach links durch die Wolfsschlucht. Diese mündet schließlich auf eine Straße. Wahrscheinlich wäre es kürzer gewesen, diese Straße direkt hinunter zu laufen und den Fährweg entlang bis nach Gauernitz zu gehen. Wir folgten aber der grün-weißen Markierung zum Schloss Scharfenberg, es ging also wieder bergauf. Wir ahnten nicht, dass uns der Weg wieder weit auf die Anhöhe hinauf bis nach Pegenau führen würde. Erst hinter dem Rittergut verlief die Straße dann talwärts nach Gauernitz. Am Rittergut befand sich eine Bushaltestelle. Wir sahen, dass der Bus nach Cossebaude in fünf Minuten abfahren würde und warteten, denn das war eine günstige Gelegenheit. Der Weg entlang der Straße bis zur Fähre hätte sich noch gezogen, und von der Fähre auf der anderen Seite hätten wir noch an die vier Kilometer bis zum Bahnhof Coswig laufen müssen. So stiegen wir am Bahnhof Cossebaude aus und nahmen den Bus nach Goppeln. An der Flügelwegbrücke stiegen wir dann um in die Linie 80, die fast bis zu uns nach Hause fährt. Das war wieder mal eine sehr interessante Tour auf Wegen, die wir lange nicht gegangen sind. Die Variante direkt am Hang beim Totenhäuschen sind wir noch nie gegangen.




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