Freitag, 4. September 2026
Durch die Dresdner Heide: von Klotzsche am Stausee vorbei nach Bühlau, 12,9 km , 113 Höhenmeter Anstieg
Endlich wieder wandern, wenn auch eher eine kurze Tour! Wir starteten in Dresden-Klotzsche an der Haltestelle „Zur neuen Brücke“ der Straßenbahn Linie 7. Der Nesselgrundweg führt direkt ins Prießnitztal hinunter. Bei der Wegkreuzung im Prießnitztal angekommen, wandten wir uns nach links. Bis zur Kannenhenkelbrücke geht man ca. drei Kilometer. Dort habe ich die Prießnitz fotografiert; sie führt nicht viel Wasser derzeit.
Wir wollten nach Pilzen gucken. Es gab, zumindest im Prießnitztal, viele Pilze, nur nicht solche, die wir sammeln. Unsere Ausbeute war eher bescheiden: sechs kleine, überwiegend Butterpilze. Das hieß aber auch, dass wir weiterwandern konnten. Mit schwerem Korb kehrt man irgendwann um. Wir liefen weiter durchs Prießnitztal bis zur Heidemühle. Dort war der rot-weiß markierte Weg Richtung Bühlau und zum Stausee schon ausgeschildert. Zunächst verläuft er zwischen Heidemühle und Radeberger Straße im Wald. Irgendwann macht er einen Bogen.
Später gabelte sich der Weg: nach Ullersdorf (gelber Punkt) geht es geradeaus, nach Bühlau biegt man rechts ab über eine Brücke. Kurz nach der Brücke gabelt sich der Weg erneut. Rechts herum bzw. geradeaus verläuft der Sächsische Jacobsweg. Wir wandten uns links herum, auf der alten Acht, rot-weiß markiert. Diesem Weg folgten wir weiter bis zum Stausee. Der Wald war wunderschön und eigentlich hätten wir dort Pilze erwartet. Es gab aber kaum noch welche, nicht einmal Sorten, die wir stehenlassen. Im Prießnitztal ist es immer etwas feuchter; dort waren die Bedingungen wohl besser.
Der Stausee (auch als Haarweidenstausee bekannt) ist für mich ein Stück Kindheit. Wir sind oft mit den Fahrrädern dorthin gefahren und haben dort gespielt. Ich fand den Stausee immer auch ein bisschen geheimnisvoll. Heute gibt es dort mehrere Rastplätze. Tatsächlich sind es von Bühlau aus nur 2-3 km dorthin, als Kind kam mir die Entfernung größer vor.
Wir waren dann relativ schnell in Bühlau, stiegen aber nicht am Ullersdorfer Platz, sondern an der Haltestelle „Grundstraße“ in die Straßenbahn.



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