Sonntag, 5. März 2023

02.03.23 Von Rathen über Waltersdorf nach Bad Schandau, 13 km

Als wir Ende Januar in Bad Schandau waren, musste ich gleich den nächsten Ausflug dorthin planen. Ich dachte mir, Anfang März müsste doch Frühling sein. Die Wetteraussicht für dieses Wochenende aber war dann ganz und gar nicht frühlingshaft, und deshalb zog ich das Vorhaben etwas vor. Nach wenigen Stunden Homeoffice am Donnerstag ging es los zur S-Bahn, und eine Stunde später stiegen wir in Rathen aus. Das Wetter war unglaublich, blauer Himmel, Sonne und frühlingshafte Temperaturen.

Sonntag, 26. Februar 2023

Das möchte ich am liebsten ignorieren

Nein, Schnee und Eis brauche ich definitiv nicht mehr, aber man kann es sich ja nicht aussuchen. Und die Schneedecke dürfte die Pflanzen ja eher schützen, also will ich mal nicht meckern. Da erfreue ich mich lieber daran, dass die ersten Samen drinnen am Fenster aufgehen. Die rötlichen sind Mangold, die grünen Tomaten. Die Tomaten sind deshalb schon so weit und zahlreich, weil der Kasten am Heizkörper stand.

Samstag, 25. Februar 2023

Kontrastprogramm zum Wetter

Bei diesem Wetter - nasskalt mit Schneeregen - mag man gar nicht vor die Tür. Mein Programm heute am Samstag war nochmal aussäen - und die Osterdeko. Das musste jetzt einfach sein, man braucht doch etwas Freude. Es ist wieder ein bisschen was dazugekommen.

Sonntag, 19. Februar 2023

Frühlingsgefühle

Während in der Hellersiedlung noch nicht viel zu sehen ist, tut sich hier am Hausgarten schon ein bisschen was. Nach dem Regen wurde es am Nachmittag freundlich, und da habe ich gesehen, dass die Frühblüher schon heraus gucken. Im Hof und im Vorgarten sind sie schon weiter, im neuen Beet, das im Schatten liegt, gucken ganz viele grüne Spitzen heraus. Deshalb habe ich Laub weggeräumt und gejätet - ja, da war schon Unkraut. Im Herbst haben wir noch unsere "Philosophenbank" aufgestellt, die ich mir sozusagen zum Geburtstag gekauft habe - aber sie ist ja für uns. Und im Frühling entsteht dort eine Sitzecke.

Das Hochbeet stand mal vor dem Nebengebäude, das wir nun auch nach und nach sanieren. Es war durchgebrochen, und C. hat es gründlich in Ordnung gebracht. Wir haben den Frühbeet-Aufsatz nachgekauft und überlegten nun, wo es stehen soll. Der Platz, den ich zunächst vorgesehen hatte, liegt im Schatten. Und nun fanden wir, dass es neben der Philosophenbank gut aussieht - und dort ist auch Sonne. Da kommt Vorfreude auf, obwohl es nochmal kalt werden soll.

Dienstag, 31. Januar 2023

28.01.23 Von Ostrau aus zu den Schrammsteinen, über Elbleitenweg nach Schmilka, 14 km

Gestern hatten wir Tauwetter, sogar oben auf den Felsen, und nachdem es in der Nacht kälter geworden war, mussten wir mit Glätte rechnen. Wir fuhren mit dem historischen Personenaufzug hinauf nach Ostrau. Dort war gut geräumt und gestreut, aber auf den Wegen war es glatt. Im Wald konnte man zunächst gut gehen. Wir hatten vor, auf die Hohe Liebe zu wandern, einen hübschen Felsgipfel, aber als dort der Anstieg steiler wurde, waren die Steinplatten auf dem Weg glatt, so dass wir abbrachen und den Malerweg Richtung Schrammtor nahmen. Wir sahen dann sogar Leute oben auf den Schrammsteinen. Der Gratweg ist wunderschön bei trockenem Wetter (und möglichst nicht am Wochenende), aber bei solchen Verhältnissen wäre uns das viel zu gefährlich gewesen. Deswegen gingen wir den Elbleitenweg auf halber Höhe entlang nach Schmilka. Er war gut begehbar und wir hatten trotzdem wunderschöne Ausblicke auf das Schrammsteinmassiv und den Großen Winterberg. Der hätte mich schon auch gelockt, aber auch das muss auf wärmere Tage verschoben werden. Als wir in Schmilka angekommen waren, war uns der Wind zu kalt und zu eisig, und wir fuhren mit dem Bus zurück nach Bad Schandau. Das letzte Foto in der Morgenröte mit Blick auf den Winterberg ist am Abreisetag entstanden.

27.01.23 Von Bad Schandau über Rathmannsdorf, Waitzdorfer Höhe, zum Brand und zurück nach Rathen, knapp 20 km

Nun können wir endlich wieder im Winter verreisen! Wir waren im Elbsandsteingebirge unterwegs. Start war in Bad Schandau, wo wir auch übernachtet haben. Gleich in der Mitte des Ortes beginnen die Stufen hinauf zum Panoramaweg, den wir aber bald wieder verließen. Wir bogen Richtung Kohlmühle ab, gelangten dann aber doch auf einen Umweg über die Rathmannsdorfer Höhe - am Aussichtsturm vorbei, weiter nach Goßdorf Kohlmühle. Eine Weile ging es an wenig befahrenen Landstraßen entlang. Anfangs gab es noch glatte Stellen, vor allem an den Stufen, aber dann begann es zu tauen und wir waren zuversichtlich, zur Waitzdorfer Höhe aufsteigen zu können. Gleich hinter dem Bahnhof Kohlmühle sind die Wanderwege ausgeschildert, wir nahmen den rot-weiß markierten zur Waitzdorfer Höhe und weiter zum Brand.

An diesem Tag war es extrem ruhig, außer uns war kaum jemand unterwegs. Wir gingen durch den Kohlichtgraben und dann hinauf in den verschneiten Winterwald. Unten war kein Schnee liegen geblieben, oben taute es aber auch schon. Ein bisschen Aussicht hatten wir, obwohl es eher diesig war. Die Waitzdorfer Höhe mit den kleinen felsigen Aussichtspunkten finde ich sehr schön. Auf die Bänke dort haben wir uns aber nicht gesetzt. Von dort aus konnten wir schon die Brand-Baude auf der gegenüberliegenden Höhe sehen. Zuerst ging es aber hinunter in den Tiefen Grund und auf der anderen Seite die Brandstufen hinauf. Oben war es winterlich, aber in der Baude sehr gemütlich - wie immer. Es fing dann ein bisschen an zu schneien. Nach Rathen ging es auf dem kürzesten Weg, durch den Schulzengrund zur Waltersdorfer Mühle im Polenztal, und dann weiter den Füllhölzelweg nach Rathen, wo Fähre und S-Bahn abfahren. Das war so eine schöne Wanderung, die ich mir schon lange wieder gewünscht habe!

Sonntag, 1. Januar 2023

Ein frohes, gesundes und friedliches Jahr 2023!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen? Für mich war das vergangene Silvester eines der schönsten und entspanntesten, und ich habe es auch sehr genossen, wieder ins Konzert gehen zu können. Ich muss gestehen, im vergangenen Jahr war ich richtig sauer, dass wegen Corona alles abgesagt wurde. In der Dresdner Innenstadt war viel los, man hat es den Leuten angemerkt, dass sie mal wieder richtig feiern wollten.

Wann ich nun unsere Weihnachtsdeko wegräume? Ich werde wohl heute damit anfangen. Die Räuchermännchen und Nussknacker sowie die Krippe verschwinden zuerst. Unsere Leuchthäuser lassen wir aber meist bis Ende Januar oder sogar in den Februar hinein stehen, ganz so wie wir das möchten.

Kurz vor Weihnachten musste ich für uns noch etwas Neues kaufen: einen kleinen Räucherofen. Passend zu den Rauhnächten, die gerade sind. Er funktioniert, wie man sieht, sehr gut, und wird wahrscheinlich das ganze Jahr über stehen bleiben. Wir lassen auch im Frühjahr und im Herbst gern ein Räucherkerzchen brennen. Ein wenig wehmütig bin ich immer, wenn ich die Weihnachtsdeko wegräume, aber eins ist sicher: noch in diesem Jahr (!) wird wieder geschmückt.