Sonntag, 20. April 2014
Frohe Ostern!
Sonntag, 30. März 2014
Wieder einmal im Osterzgebirge (29.3.-30.3.)
Ein so warmes, frühlingshaftes Wochenende wollte genutzt werden! Um es aber auch ruhig angehen zu können, fuhren wir erst gestern Mittag los: zuerst mit der S-Bahn nach Heidenau und von dort aus weiter mit der Müglitztalbahn bis nach Altenberg. Das attraktivste Wanderziel bei Altenberg ist für mich zweifellos der Kahleberg. Als wir dort gestern hinauf gingen, fiel mir erstmals auf, dass die Strecke eigentlich ein Spaziergang ist. Das hatte ich bisher nie so empfunden, weil wir bei Wanderungen im Osterzgebirge meist zwei bis drei dieser Erhebungen, die über 700 bis knapp über 900 Meter (Kahleberg) hoch sind, pro Tour begehen – „besteigen“ erscheint mir zu hochtrabend ausgedrückt. Der Kahleberg war für uns oft die Krönung einer Tour dort oben, aber nicht der einzige Höhepunkt. Man muss bedenken, dass Geising bereits auf über 500 Metern Höhe, Altenberg auf über 700 Metern Höhe liegt. Spaziergänge sind ja auch ganz nett… Wir folgten bis auf eine kurze Unterbrechung dem blau-weiß markierten Kammweg Erzgebirge-Vogtland bis zum Gipfel. Ich freue mich immer auf die Aussicht– dieses Mal konnte man allerdings nicht bis ins Elbtal sehen. Wunderbar ruhig war es dort oben. Nur wenige Wanderer waren außer uns unterwegs, denen man ansah, dass sie die Stille ebenso genossen. Sogar Vogelstimmen waren selten. Wir blieben noch eine Weile auf dem Kammweg und wandten uns zunächst Richtung Rehefeld, gingen aber nicht hinunter, sondern folgten einem Radweg unterhalb des Kammes Kahleberg/Lugstein Richtung Georgenfelder Hochmoor. Vorbei an der Lugsteinbaude ging es dann zum Lugsteinhof, unserer Bleibe für die Nacht. Am Abend machten wir einen kurzen Spaziergang durch den hübschen und interessanten Ort Zinnwald-Georgenfeld und statteten schließlich den Lugsteinen einen Besuch ab. Dann ging allmählich die Sonne unter.
Heute begann unsere Wanderung gegen neun Uhr. Wir entschieden uns zu unserer Lieblingstour zum Mückenberg, der bereits in Tschechien liegt. Wir folgten dem grenzüberschreitenden Wanderweg von Zinnwald/Cinovec aus und erreichten nach reichlich neun Kilometern den Mückenberg mit dem Mückentürmchen. Trotz des schönen und milden Wetters war es dort oben noch recht ruhig. Erst als wir nach kurzer Rast wieder hinunter gingen, kamen uns mehrere Wanderer entgegen. Wir gingen nicht nach Fürstenau weiter, sondern geradeaus an der Müglitz entlang bis nach Gottgetreu-Müglitz.
Dort saß etwa zwanzig Meter von uns entfernt ein großer Jagdhund vor einem Grundstück und drohte uns. Er war nicht angekettet, von den Bewohnern des Grundstücks war niemand zu sehen. Es wäre tollkühn gewesen, dort vorbei zu gehen. Wir wollten das keineswegs. Allerdings gibt es erst weiter vorn im Dorf eine Brücke. Bis zurück nach Fojtovice wollten wir nicht … also suchten wir einen Übergang über die Müglitz. Wir sahen keine andere Möglichkeit, als an einer flachen und schmalen Stelle hindurch zu waten. Erst später ärgerten wir uns über die Leute, die sich nicht darum scherten, dass der Hund die Leute belästigt. Der Weg dort gehört ja nicht ihnen! Die Durchquerung der Müglitz fanden wir lustig: ein echtes Outdoor-Erlebnis, womit wir nicht gerechnet hatten. Und ich hatte mir am Morgen noch ein Kneipp-Becken draußen vorm Hotel gewünscht…
Wir gingen gleich an der Straße entlang hinauf ins Oberdorf Gottgetreu, schauten uns den Ort und den Glockenturm an und wanderten dann weiter nach Fürstenau. Wir wollten gern noch ein Gipfelchen auf unserer Tour dabei haben, die Traugotthöhe, einer der „Achttausender“ des Osterzgebirges – in Dezimetern. Die Traugotthöhe sieht eher unscheinbar aus, ist aber ein sehr schön gelegener, meist sonnenbeschienener Aussichtsberg. Von dort aus ging es dann hinunter nach Geising, wo die Müglitztalbahn abfährt. Dies war eine Wanderung von ziemlich genau 26 Kilometern, eine richtig schöne Tagestour, gar nicht überlaufen – und ich muss wohl kaum erwähnen, dass wir ungern abgefahren sind.
Mittwoch, 12. März 2014
Wieder einmal im Elbtal unterwegs
Samstag, 1. März 2014
Morgenstimmungen

Nach gut zehn Monaten bin ich immer noch regelrecht vernarrt in meine Spiegelreflexkamera. Dank einer Überstunden-intensiven Zeit kann ich sie mein eigen nennen. Allerdings trage ich sie nicht ständig mit mir herum. Manchmal tut aber auch das Handy gute Dienste. Den gleißend hellen Sonnenaufgang an der Elbe, den ich bei der Fahrt zur Arbeit bewunderte, hat es passabel fotografiert und besonders freue ich mich über die zarten Schattierungen auf dem anderen Bild, das ich heute beim Laufen von der Flügelwegbrücke aus sah.
Sonntag, 23. Februar 2014
Der Frühling ist da
Sonntag, 16. Februar 2014
Ein Wanderwochenende!
Es ist manchmal ganz gut, sich von den Wetterprognosen nicht abschrecken zu lassen!
Ich hatte relativ kurzentschlossen ein Zimmer in Bad Schandau gebucht, um "ein bisschen wandern" zu können und morgens woanders aufzuwachen.
Der Sonnabend begann regnerisch und wir fuhren erst gegen Mittag mit der S-Bahn nach Rathen, um dort einfach ein Stück zu gehen. Wir wählten eine kurze, auf der Karte unscheinbare Strecke: von Rathen aus gingen wir nach Waltersdorf, folgten dort der roten Wegmarkierung Richtung Bockstein-Porschdorf-Bad Schandau. Bis zum Abend sollte es tatsächlich nicht mehr regnen. Dieser Weg, der zwar nicht über Felsen führt, aber doch auf der Höhe entlang, bietet beeindruckende Ausblicke. Der Bockstein ist ein kleiner Felsen, umgeben von Feldern. Man kann von hier aus die Brandbaude sehen, die Schrammsteine, aber auch Zirkelstein, Papststein, Lilienstein und andere markante Erhebungen der Sächsischen Schweiz. Immer wieder ließ sich die Sonne blicken. Es ging dann hinunter ins Tal nach Porschdorf und Rathmannsdorf. An einer Stelle ging es über ziemlich glatte Sandsteinplatten, wo ich beinahe ausgerutscht wäre. Ansonsten war es ein sehr einfacher Weg, eher ein Spaziergang. An der gegenüberliegenden Talseite ging es gleich wieder hinauf: Rathmannsdorf erstreckt sich weiter auf der Höhe. Ein richtiger Panoramaweg, dachte ich mir, als wir dort oben weitergingen, und der Weg heißt tatsächlich so. Es gibt viele Aussichtspunkte und Rastplätze, sogar einen Aussichtsturm, den man gegen eine geringe Gebühr besteigen kann. Unten im Tal erstreckt sich Bad Schandau. 9,5 Kilometer waren wir an diesem Tag unterwegs.
Heute (16.2.) brachen wir 9.30 Uhr in Bad Schandau auf, gingen zunächst ein Stück am Kurpark entlang ins Kirnitzschtal und folgten dann einem blau-weiß markierten Weg an der linken Seite hangaufwärts. Bald hatten wir einen schönen Aussichtspunkt erreicht, wo wir gut die Schrammsteine und den Falkenstein sehen konnten. Diesem blau-weißen Weg, der überhaupt nicht überlaufen wirkt, folgten wir bis nach Goßdorf-Kohlmühle. Hier trafen wir auf den rot markierten Weg zur Waitzdorfer Höhe und zum Brand, einem Abschnitt des Malerweges - für mich eine der schönsten Etappen. Das einzig Unangenehme an dieser Tour war ein großer Hund, irgendwas doggenähnliches, der hinter einem viel zu niedrigen Zaun die Wanderer ankläffte und anknurrte. Leider gab es keine Möglichkeit, dort einen für uns angenehmen Abstand einzuhalten.
Der Weg am Kohlichtgraben entlang zur Waitzdorfer Höhe führt durch eine sehr romantische, ursprünglich wirkende Schlucht bergan. Kurz vor Waitzdorf gibt es einige sehr schöne Aussichtspunkte, die ein mindestens so beeindruckendes Panorama bieten wie die Terrasse der fast benachbarten Brandbaude. Ich habe das Bergauf-Steigen so genossen: das hat mir schon eine ganze Weile gefehlt! Wie schön das doch wäre, mal wieder eine Tagestour zu machen und an die eigenen Grenzen zu gehen... aber vorerst sollte man sich allmählich wieder eingewöhnen, wenn das Wetter mitspielt! Von Waitzdorf aus ging es hinunter ins Tal und gleich wieder bergauf über die Brandstufen hinauf zur Brandbaude. Die war auch heute gut von Wanderern und Ausflüglern besucht, wir zogen einen Platz im Freien vor. Nach kurzer Rast ging es über Schulzengrund/Waltersdorfer Mühle/Füllhölzelweg nach Rathen. Heutige Bilanz: 13 Kilometer.
Und hier noch ein paar Handy-Fotos.