Sonntag, 17. Februar 2019

Vorfrühlings-Wochenende

An diesen warmen und frühlingshaften Wochenende hat es uns natürlich nach Draußen gezogen. Am Sonnabend sind wir über das Hochland nach Pillnitz gewandert und haben schließlich geguckt, ob dort die Kamelie schon blüht - und wirklich sind die ersten Blüten zu sehen.

Heute nun haben wir ein paar Stunden im Garten verbracht, obwohl das Wasser noch abgestellt ist. Das war wunderbar, im Freien auf der Terrasse zu sitzen! Die Frühlingsboten sind noch spärlich bei uns im Garten, man muss genauer hinschauen. Echte Blütenpracht gibt es derzeit am Fenster. Ich habe ja selbst eine Kamelie und sie hat reichlich Knospen, die sich nun auch öffnen. Die Kamelie ist nicht so kompliziert zu halten, wie ich befürchtet hatte, sie braucht nur einen kühlen und zugleich hellen Platz, regelmäßig Wasser und ab und an etwas Dünger. In diesem Winter steht sie bei uns im Treppenhaus.

Samstag, 12. Januar 2019

Garten-Winterruhe

Unser Garten befindet sich oberhalb des Elbtales und deshalb bleibt dort etwas Schnee liegen, während hier unten, wo wir uns im Winter aufhalten, alles weggetaut ist. Wir gehen immer mal am Wochenende nach dem Rechten sehen und füllen die Vogelhäuser mit Futter auf. Und allmählich kommt Vorfreude auf den Frühling auf, obwohl der Winter gerade erst begonnen hat.

Samstag, 1. Dezember 2018

Einen besinnlichen ersten Advent wünsche ich!

In der Vorweihnachtszeit mag ich es idyllisch. Ich gestehe, ich habe bereits am Buß- und Bettag das Weihnachtsdorf aufgebaut. Wir hatten unseren Enkelsohn zu Besuch und er sollte schon ein bisschen Adventsstimmung genießen. Alles unter einen Hut zu bringen, ist mir wichtiger als die Tradition, die das Schmücken vor Totensonntag eigentlich verbietet.

Nun stehen auch die Krippe, der Weihnachtsbaum Marke Eigenbau und auf dem Tisch liegt der Adventskranz, an dem wir heute die erste Kerze anzünden.

Nach einigem Umräumen ist wieder mehr Platz für das Weihnachtsdorf, und es ist auch noch ausbaufähig.

Mittwoch, 21. November 2018

Gegensätze

Vor vierzehn Tagen habe ich noch im Meer gebadet, und mit einem Mal ist es novembergrau und kalt. Im Garten werden wir nur noch kurz nach dem Rechten sehen. Aber die nächste Gartensaison wird kommen - und irgendwann auch das nächste Bad im Meer.

Sonntag, 18. November 2018

Vorgeschmack auf den Winter

Plötzlich ist es kalt geworden. Wir haben den Garten winterfest gemacht und werden in diesem Jahr nicht mehr dort übernachten. Vorbeischauen werden wir dennoch... es war eine intensive Gartensaison, und nun ist es ganz gut, dass diese Baustelle für ein paar Monate ruht.

Ich denke an die Geschichte "Etwas von den Wurzelkindern" von Sibylle von Olfers, mit der ich aufgewachsen bin und die nun auch unser Enkelsohn liebt.

Der Wechsel der Jahreszeiten wird mit Hilfe der personifizierten Pflanzen- und Tierkinder erzählt, die alle zur Mutter Erde gehören:

"Da kommt der Herbst mit Sturm und Wind, Treibt sie zur Mutter heim geschwind. Geh nun zu Bett, Du kleine Schar Und schlaf Dich aus bis nächstes Jahr." Dargestellt sind vom Wind zerzauste Kinder, die von ihrer Mutter im Erdreich willkommen geheißen werden. Ich liebe dieses Buch.

Donnerstag, 8. November 2018

Küstenwandern

Am Morgen war es noch bewölkt, aber gegen Mittag riss der Himmel auf und war strahlend blau. Sofort hatten wir über 30 Grad in der Sonne. Wir befanden uns bereits am Strand, und zwar am ersten Papagayo-Strand, wohin wir vom Hotel aus gelaufen sind. Eine Strecke beträgt vom Hotel aus schätzungsweise 4-5 km.

Am ersten Papagayo-Strand kann man gut schnorcheln. Ich hatte leider weder Schwimmbrille noch Taucherbrille dabei, aber dennoch sah ich Fische unter mir im Wasser. Viele Leute waren mit Taucherbrillen im Wasser. Das Schöne an den Papagayo-Stränden ist: alles ist ungezwungen. Keine Liegen und Sonnenschirme, es sei denn, man bringt alles mit, und die Strände sind auch nicht bewacht. Dennoch sind viele Familien mit Kindern dort. Weiter draußen waren Segelschiffe und Yachten, die vor dem Strand ankerten. Es war richtiges Badewetter. Gut, dass wir das bewölkte Wetter an den vergangenen Tagen zum Wandern genutzt haben. Wenn die Sonne scheint, sollte man zwei bis drei Liter Wasser pro Person dabei haben, wenn man wandern geht, und sich entsprechend vor der Sonne schützen. Als wir unterwegs waren, kamen wir mit etwa 1 ½ Litern Getränken pro Person aus.

Nach zwei Stunden brachen wir wieder vom Strand auf und gingen zurück zum Hotel, denn am Nachmittag wollten wir noch einmal zum Leuchtturm gehen. Dieses Mal planten wir genügend Zeitreserve ein. Vom Leuchtturm aus wandten wir uns noch ein Stück nach Norden. Der Wind war aufgefrischt und hier am südwestlichen Ende der Insel gab es beeindruckende Wellen. Man kann ein ganzes Stück nördlich an der Küste entlang laufen. Hübsche Häuser stehen dort, mit beneidenswerter Aussicht aufs Meer. Es ist felsig und man kann dort nicht baden. Aber es ist faszinierend, dort entlang zu laufen. Heute waren wir nun pünktlich zum Sonnenuntergang am Leuchtturm. Keine einzige Wolke trübte die Sicht. Außer uns bestaunten viele Spaziergänger das Naturschauspiel. Der Himmel blieb noch lange rot gefärbt, als die Sonne schon untergegangen war. Eine schmale, zarte Mondsichel wurde sichtbar. Nun heißt es für uns, Abschied von Lanzarote zu nehmen. Morgen Nachmittag geht es zurück nach Hause. Wir möchten unbedingt wiederkommen. Wir haben heute schätzungsweise 15 Kilometer zurückgelegt.

Mittwoch, 7. November 2018

Von Yaiza zur Antalya de Femes

Die Antalya de Femes zählt zu den höchsten Erhebungen von Lanzarote und ist von weitem schon an den Antennen auf dem Gipfel zu erkennen. Die Wanderung dort hinauf ist nicht schwierig und auch nicht zu anstrengend, aber sehr aussichtsreich.

Die Tour beginnt an der Kirche von Yaiza. In den Ort gelangt man gut per Bus auf den Linien von Arrecife nach Playa Blanca. Man steigt an der Haltestelle "Supermercado de Yaiza" aus und läuft ein Stück zurück, oder man steigt eine Station früher aus und läuft ein Stück vorwärts. An der Kirche zweigten wir rechts ab Richtung Berge. Wir gingen an der Post vorbei und bogen an der Straße, die zum Restaurant La Casona de Yaiza führt (ausgeschildert), links ab. Von dort aus ist der breite Weg bergauf schon gut zu sehen, dem man nur noch folgen muss. Es geht weiter bis zum Bergrücken, vorbei an der Ruine einer alten Windmühle. Weiter oben ist rechter Hand die Mauer aus Vulkansteinen unterbrochen. Dort geht man weiter weglos und hält sich in Richtung der Stangenmarkierung und Trittspuren weiter bergauf, bis man auf einen gut ausgetretenen Pfad gelangt, dem man weiter über mehrere Erhebungen bis zum Gipfel folgt. Wir haben zwei Stunden bis hinauf benötigt. Die Ausblicke über den Süden der Insel und drei Küsten sind sensationell. Man sieht die Feuerberge des Timanfaya-Nationalparks, die Orte Yaiza und Uga, Playa Blanca und Puerto del Carmen. Die höchste Erhebung (609 m) befindet sich etwas abseits der Antennen und ist mit einer Steinpyramide markiert.

Man könnte vom Gipfel aus nach Femes absteigen und weiter nach Puerto del Carmen gehen oder mit dem Bus fahren. Es wäre aber durchaus möglich, weglos nach Südwesten abzusteigen und weiter bis nach Playa Blanca zu gehen - was aber doch ein gutes Stück weiter wäre. Wir gingen zurück nach Yaiza, machten eine Pause im Café "La Antigua Escuela" - sehr empfehlenswert! - und kehrten mit dem Bus nach Playa Blanca zurück. Eine wundervolle Bergtour war das, die Lust macht auf mehr! Yaiza ist auch ein schöner, sehenswerter Ort.

Da wir noch etwas Zeit hatten, entschieden wir uns, von Playa Blanca aus ein Stück Richtung Leuchtturm Faro de Pechiguera zu gehen. Wir gingen etwas weiter als beabsichtigt und da wir dort, wo wir gern an die Promenade hinunter gegangen wären, keinen Fußweg fanden, erreichten wir doch den Ortsausgang und wanderten bis zum Leuchtturm. Um den Sonnenuntergang zu erleben, mussten wir das letzte Stück zügig gehen. Wir haben es tatsächlich geschafft: die Sonne tauchte in einen Wolkenstreifen ein, und wir erlebten es mit. Nun mussten wir auch zurück in den Ort und zum Hotel gehen. Die Bergtour war mit 11 Kilometern nicht so heftig und außerdem angenehm zu gehen, aber mit dem Abstecher zum Leuchtturm haben wir mehr als 20 Kilometer zurückgelegt. Der Abendspaziergang ist dann ausgefallen, aber wir waren sehr zufrieden nach diesem Tag.