Montag, 13. April 2026
13.04.26 Von Weixdorf aus nach Radebeul, 14,23 km, 95 Höhenmeter Anstieg, 168 Höhenmeter Abstieg
Uns hat es mal wieder gereizt, am Flughafen entlang zu wandern. Es gibt da einen schönen Weg von Weixdorf aus. Wir fuhren bis zur Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 7 und bogen von dort aus in die Rathenaustraße ein. Dort werden auch schon Wanderwege angezeigt. Weiter ging es die Schelsstraße entlang und nach wenigen Metern waren dann die letzten Häuser erreicht und es ging entlang von Wiesen weiter. Bald war der Zaun zu sehen, der das Flughafengelände begrenzt. Der Weg dort ist breit und gut begehbar, führt neben dem Zaun entlang und folgt ihm eine Weile bis zu einer Wegkreuzung, wo man rechts nach Volkersdorf abbiegen kann. Geradeaus weiter geht es zum Culdurstein, einem Bodendenkmal, das an die Erschließung des Geländes 1843 erinnert.
Wir entschlossen uns aber, in der Nähe des Flughafens weiterzugehen, wo ein Pfad direkt zum Zaun weiterführte – nur ein Trampelpfad, nicht kinderwagentauglich. An einem Flughafen denkt man ja, Flugzeuge beobachten zu können. Nun ist der Flugverkehr in Dresden ohnehin nicht gerade üppig, aber an einem Montagvormittag hatten wir schon gehofft, Flugzeuge starten und landen zu sehen. Bei einer anderen Wanderung dort in der Gegend haben wir mehrere Maschinen beobachten können. Heute war ein Streik bei der Lufthansa der Grund dafür, dass wir nur wenig sahen: eine Maschine der Swiss hob Richtung Zürich ab, und später sahen wir zwei kleine Flugzeuge – besser als nichts.
Wir gingen den Trampelpfad weiter. In einer Senke ging es ein Stück vom Zaun weg, aber man hätte auch oben weiter gehen können, und dann folgten wir dem Pfad am Zaun bis auf die Rähnitzer Höhe (229 m). Dort waren wir bisher noch nie gewesen! Dort sahen wir schon die Autobahn, auf die wir zugingen, denn wir wollten weiter nach Rähnitz und das bedeutete, dass wir darunter hindurch gehen mussten. Man läuft von der Anhöhe bis hinunter zu einer kleinen Straße und wendet sich nach links. Es geht unter der Autobahn hindurch und dort wieder links herum, bis zum Globus-Baumarkt, wo man an der Ampel die Straße überqueren kann.
Wir blieben auf der anderen Seite, wo wir erst einmal der Wilschdorfer Landstraße folgten. Hinter einem kleinen Teich auf der linken Seite bogen wir in den Grutzschgenweg ein und folgten ihm nach Altwilschdorf. Dieser Ortskern ist auch sehenswert. Schließlich trafen wir den Lößnitzweg und folgten ihm bis kurz vor Boxdorf, wo wir rechts in einen Wiesenweg einbiegen konnten, der uns bis kurz vor das Ortseingangsschild führte. Vom Mühlweg aus ging es auf die Hauptstraße durch den Ort. Wir überquerten die Schulstraße und gingen am Kleinen Gallberg an der Windmühle vorbei. Dann überquerten wir die Dresdner Straße, die nach Moritzburg führt, und gingen entlang der Wahnsdorfer Straße bis zur Spitzhausstraße, der wir bis zum Spitzhaus und zum Bismarckturm folgten, wo wir eine kurze Pause machten. Obwohl es bewölkt war, hatten wir eine ganz gute Fernsicht. Über die Spitzhaustreppe ging es hinunter nach Radebeul bis zu den Landesbühnen Sachsen, und unser Ziel war die Haltestelle der Straßenbahnlinie 4. Auch wieder eine schöne Tour, die uns einiges Neues in der Dresdner Umgebung gezeigt hat.







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