Montag, 29. Juni 2026
26.06.26 Auf dem Kammweg von Holzhau nach Sayda -Kreuztanne, 13,9 km, 366 Höhenmeter Aufstieg, 371 Höhenmeter Abstieg
Diese Tagesetappe war nun etwas kürzer, was uns aber wegen der zunehmenden Hitze sehr recht war. Als wir vom Hotel aus wieder hinauf zum Kammweg gingen, war es schon sehr warm. Zum Glück ging es bald in den Wald hinein. Am Vorabend hatten wir schon mit dem Gedanken gespielt, den Drachenkopf (805 m) auf der gegenüberliegenden Talseite zu besteigen, aber diesen Plan verwarfen wir wegen der Hitze. Unseren letzten „Achttausender“ müssen wir ein andermal in einer separaten Tour angehen.
Nach einem schönen Abschnitt durch den Wald folgte der Abstieg nach Rechenberg, wo die Sonne schon richtig brannte, und danach ging es wieder aufwärts. Diese Etappe führte uns über keinen richtigen Gipfel, sondern eher über Anhöhen, hatte aber dennoch viele Abstiege und Gegenanstiege. Im Wald wurden wir wieder von Stechfliegen begleitet. Bei all den Hitzewarnungen hatten wir doch ab und zu Bedenken, ob wir das Richtige tun. Aber langsam, mit vielen Pausen und ausreichend Trinken – die Wasserflaschen waren wirklich das Schwerste im Gepäck – ging es doch erstaunlich gut. Außerdem war es zuhause im Elbtal viel schlimmer. Im Erzgebirge ging ein leichter Wind, und die Temperaturen waren nicht gar so extrem. Und immer wieder gab es schöne Aussichtspunkte und Bänke zum Rasten, meist im Schatten.
Wieder war der Kammweg gut ausgeschildert, und ich denke, darauf kann man sich generell verlassen. Auf den Anhöhen hatten wir schöne Fernblicke und das Erzgebirge ist eine liebliche Landschaft, etwas fürs Auge. Schließlich gelangten wir auf die Alte Poststraße, über die der Kammweg führt, und von dort aus zum Knotenpunkt Kreuztanne auf 700 Metern. Unser Hotel lag idyllisch am Wanderweg. Dort hatten wir eine erholsame Auszeit.













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