Montag, 8. Juni 2026

Entlang der Großen Röder von Weixdorf nach Radeberg, 19,42 km, 169 Höhenmeter Anstieg

Wir starteten die Wanderung an der Endhaltestelle der Linie 7 in Dresden-Weixdorf, gingen ein paar Meter zurück zu einer Kreuzung, wo mehrere Wanderwege ausgeschildert sind. Wir folgten dem Weg zum Schloss Hermsdorf und zum Seifersdorfer Tal.

Nach dem Waldbad Weixdorf biegt der Weg links ab nach Friedersdorf und führt dort direkt an mehreren Teichen vorbei. Ein kleines Stück gingen wir an der Königsbrücker Landstraße entlang, doch an der nächsten Gabelung ging es grün-weiß markiert auf der Hermsdorfer Allee weiter. Der Weg führt bald durch Felder und wir genossen die gute Fernsicht; der Keulenberg war hervorragend zu sehen. Am Schloss Hermsdorf gingen wir am Schloss entlang und in den Schlosspark hinein, der wunderschön ist. Der Schlossgraben mündet in die Große Röder, und wir wanderten dort idyllisch unter Bäumen entlang.

Nur in Grünberg verlässt der Weg den Fluss und es geht ein Stückchen neben der Straße entlang. Hinter Grünberg geht es an einem Rastplatz links herum, und bald war der Weg zum Seifersdorfer Tal ausgeschildert. Wieder folgten wir der Großen Röder und dem alten Mühlgraben. An einer Wegkreuzung, wo wir mehrere Möglichkeiten hatten, entschieden wir uns für den grün-weiß markierten Weg nach Liegau-Augustusbad und Radeberg. Grün-weiß und rot-weiß waren nun längere Zeit beieinander, und der folgende Wegabschnitt zwischen Grundmühle und Niedermühle ist der schönste im der Landschaftsgarten mit mehreren Denkmälern und Gedenksteinen.

Schließlich führte der Wanderweg aus dem Tal heraus nach Liegau-Augustusbad. Dort gingen wir ein Stück neben der Langebrücker Straße entlang, bis der grün-weiß markierte Weg links abbog. Die Straße heißt „Zum Sportplatz“ und führt auch an einem Sportplatz vorbei. Bald ging es durch Wiesen und Felder mit kleinen Baumgruppen bis kurz vor Radeberg. Dort folgten wir dem Radweg nach Radeberg und es ging wieder an der Großen Röder entlang, überwiegend im Schatten, was wir sehr angenehm fanden. Angekommen in der Stadt, hatten wir es nicht mehr weit bis zum Bahnhof, wo bald der Zug nach Dresden abfuhr.

Diese Tour ist besonders für Sommertage geeignet. Allerdings ist es uns auch schon passiert, dass es viele Mücken gab. Das war aber heute noch kein Problem.

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