Montag, 15. Juni 2026
15.06.26 Schrammstein-Gratweg, weiter auf dem Oberen Affensteinweg und gelb-weiß markiert zum Schrammtor, zurück nach Bad Schandau, 17,7 km, 527 Höhenmeter Anstieg
Wir hatten in Bad Schandau übernachtet, um pünktlich am Morgen zu unserer Tour starten zu können. Wir fuhren mit dem Personenaufzug nach Ostrau, gingen durch den Ort am Schrammsteinblick vorbei und folgten dann dem Malerweg bis zum Schrammtor. Dort folgten wir dem blau-weiß markierten Weg auf die Schrammsteine. Über den Wildschützensteig ging es aufwärts. Ich bin nicht bis ganz nach vorn zur Schrammsteinaussicht gegangen, ansonsten wären es vielleicht 18 Kilometer gewesen!
Danach ging es weiter über den Gratweg, zunächst bis zum Mittelwinkel – und diesen Abschnitt hatten wir wegen einer Sperrung nicht gehen können, als wir das letzte Mal dort unterwegs waren, allerdings von Schmilka aus. Der folgende Abschnitt ist der technisch anspruchsvollste, alles gut versichert, aber teils schmal und mit steilen Passagen. Aber bald wird es wieder ein ganz normaler Höhenweg, der mit nur geringen Höhenunterschieden bis zur Breiten Kluft führt, wo man eine überwältigende Aussicht hat. Außer uns waren auch andere Wanderer unterwegs, aber es war vergleichsweise ruhig – an einem Montag außerhalb der Ferien. Uns gefiel das sehr gut.
Wir gingen noch ein Stück weiter, bis zu einer Kreuzung, wo der Zurückestieg bergauf führte und wir aber auf den Oberen Affensteinweg und zum Kleinen Dom abbogen, Anschluss weiß-gelb. Wir waren neugierig, weil wir ihn entweder noch nie oder vor langer Zeit gegangen sind. Es ist ein sehr schöner Weg bis zu einer Aussicht auf den Affensteinen, und dort geht es abwärts. Zunächst war es steil und auch rutschig, aber bald waren die Stufen moderat. Wir folgten der gelb-weißen Markierung und entschieden uns, nicht durch den Nassen Grund ins Kirnitzschtal abzusteigen, sondern zurück zum Schrammtor zu gehen und von dort aus nach Postelwitz abzusteigen. Das war eine schöne Runde mit vielen Leitern und Treppen, auch der Obrigensteig hatte reichlich Stufen. Von Postelwitz aus war es nicht mehr weit nach Bad Schandau zu Fähre und S-Bahn.









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